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Einsamkeit
ELLE 12/2003

Zu selten allein.... sind wir, behauptet die Wissenschaft. Und dass nur dosierte Einsamkeit wirklich glücklich macht. Hier ein erster Selbstversuch.

Vor mir üppige Bergwiesen. In der Ferne, zwischen steil abfallenden Hügeln, sticht nur die Kirchturmspitze des nächsten Dorfs hervor. Dahinter schroffe Gebirgswände. Es ist romantisch. Und sehr, sehr ruhig. Mein erster Tag allein auf der Berghütte. Ohne Telefon. Ohne die Möglichkeit, dass mich jemand besucht. Vier Tage, fast 100 Stunden werde ich meine einzige Gesellschaft sein. Und was, wenn ich mich nicht ausstehen kann?

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Ich bin so hässlich!
ELLE 02/2002

Wunderschön, aber todunglücklich! Uma Thurman mag ihr Aussehen nicht. Keine Macke, sondern eine Krankheit, die immer mehr Frauen betrifft

Sie gilt als eine der schönsten Frauen der Welt und wird für ihre Anmut und Ausstrahlung königlich bezahlt. Nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Multimillionen-Dollar-Gesicht des Beauty-Konzerns Lancome. Ihre Aufgabe: "mit den Frauen dieser Welt ihre Vision 'Glauben an die Schönheit'" zu teilen. Doch Uma Thurman hält sich für hässlich. "Seit der Geburt meiner Tochter leide ich an Körperdysmorpher Störung", verriet die amerikanische Schauspielerin in einem Interview. "Ich finde mich fett." Die makellose Schönheit vor Augen, ist die Versuchung groß, ihr Problem als Luxusleiden aus der Glamourwelt abzuhaken. ... Gewöhnlich schließen die meisten Menschen irgendwann Frieden mit ihren kleinen körperlichen Mängeln. Sie arrangieren sich und akzeptieren sie als Teil ihrer Persönlichkeit. Körperdysmorphe Störung (KDS) dagegen bleibt, wenn sie nicht diagnostiziert und behandelt wird. Sie kann das Leben vollkommen durcheinanderbringen, in schweren Fällen ein normales Leben sogar unmöglich machen.

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Laute(r) Helden
VOGUE BUSINESS Frühjahr/Sommer 2003

Alarm schlagen statt wegsehen. "Whistleblower" prangern öffentlich krumme Geschäfte ihrer Firmen an. Damit sind sie - wahlweise - Vorbild und Verräter Betrachtet man das Leben als einen nüchternen Bilanzplan, dann ist klar: Einmischen lohnt sich nicht. Vor allem nicht am Arbeitsplatz und insbesondere nicht für Frauen. Denn sich unbeliebt zu machen, ist oft das einzige, das dabei rausspringt, wenn man sich einmischt. Trotzdem gibt es sie überall: Whistleblower, die Alarm schlagen, die Alarmpfeife blasen. Menschen mit Zivilcourage. Sie wissen, wenn sie krumme Geschäfte in der Firma aufdecken oder sich öffentlich für Kollegen oder gegen die Inflation von Kavaliersdelikten einsetzen, setzen sie mitunter ihre Karriere und ihre Zukunft aufs Spiel. Selbst bei Erfolg. Trotzdem tun sie's. Dabei sie sind keine Superheros, jeder von uns hat diesen Instinkt in sich. Und selten war es wichtiger als heute, ihm zu folgen.

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Freundschaft / Dossier
ELLE 12/2000

Ohne Freunde können wir nicht sein. Sie sind unsere Ersatzfamilie, unsere Komplizen in guten und schlechten Zeiten. Sie sind ein Spiegel dafür, wo wir uns in unserem Leben gerade befinden. Wir können sie bedingungslos lieben, und ein Streit mit ihnen kann uns fundamental erschüttern. Eine Freundschaft ist wie eine Partnerschaft - nur mit eigenen Spielregeln.

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