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  Calcio Storico | Aborigines in Australien | Tanz im Senegal


Gangs of Florenz
GLAMOUR 05/2003

Der Calcio Storico fängt an wie ein Historien-Spiel, doch dann reißen sich die Männer ihre T-Shirts vom Leib - und das Spektakel beginnt

Der Heilige Giovanni holt sie an die Sonne - die schönsten Männer von Florenz. Als Touristin sieht man sie kaum bei regulären, meist gehetzten Shopping- oder Kulturtouren durch die Altstadt von Florenz. Sie stehen nicht vor den Gemälden im Palazzo Pitti oder in den Uffizien - sondern verstecken sich in Bars, unter Motorhauben oder in Fitnessstudios. Am 24. Juni aber, dem Namenstag des Schutzheiligen ihrer Stadt, treten sie an, um ihre Kräfte zu messen. Und die jungen Frauen zu erobern.

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Ihr Leben begann mit einer Lüge - Stolen Generation in Australien
MAXI 05/2001

Tatort Australien. Tausende Aborigine-Kinder wurden ihren Eltern entrissen, um in Familien der Weißen aufzuwachsen. Weil es der Staat so wollte. Ein Report über die Rebellion einer Gestohlenen Generation. Als ihr eigenes Leben beginnt, ist Deborah schon 30. Sie lernt die Mutter kennen, die sie nie hatte. Trifft die Familie, mit der sie nie leben durfte. Ihr Bruder war gerade verstorben. Ein Bruder, den sie gar nicht kannte. "Da saß ich plötzlich in einer Welt, die nicht meine war und begegnete zum ersten Mal der Frau, die ich auch hätte werden können", sagt sie. Die Sonne scheint in Sydney. Doch Deborahs Augen strahlen nicht zurück, wenn sie erzählt. Sie ist 36. Und sie ist Aborigine. Eine Angehörige des Naturvolks, das schon 50.000 Jahre auf dem fünften Kontinent lebte, als die Engländer ihn Ende des 18. Jahrhunderts als unbesiedeltes Land in Besitz nahmen.

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Tanz im Senegal
MARIE CLAIRE 01/2002

Der Rhythmus der Trommeln steigert sich zu einer dichten Symphonie dunkler Klänge. Er bricht durch die schwere Hitze, die sich in den staubigen Straßen Dakars festgesetzt hat und wird aufgesogen von den Frauenkörpern, die eine sonst von Motorradgeknatter und Autohupen beherrschte Straßenkreuzung in einen ausgelassenen, stauberfüllten Tanzpalast verwandelt haben. Hände und Drumsticks jagen auf die Sabar-Drums und Percussions ein. Beine wirbeln über den Boden. Wie im Duell steigern sich die Musiker und die Tänzerinnen gegenseitig zu einer Schnelligkeit, die mit ungeübtem Auge kaum noch wahrzunehmen ist. Es ist ein Fest der Farben und Töne, an dem das ganze Quartier der senegalesischen Hauptstadt mitmacht und das sich durch den ganzen Tag zieht. Schon ehe sich die ersten Sonnenstrahlen durch den morgendlichen Dunst kämpfen, sind die Menschen auf den Beinen. In den Markthallen des Marché Sandaga werden Fisch, Früchte und Stoffe zum Verkauf ausgelegt. Die Rolläden der Kleinhändler springen mit einem Rattern auf, überfüllte Busse bringen Vorstädter zur Arbeit in die Millionenmetropole.

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